Stiftungsabsicht

Es war der ausdrückliche Wille von Luise Freundlich, mit ihrer Stiftung die medizinische Wissenschaft in Deutschland zu fördern und damit auch das Andenken an ihren Mann zu ehren. Angesichts ihrer Biographie hat sie damit mehr als nur ein Zeichen der Versöhnung gesetzt: Die Freundlich-Stiftung ist ein Beispiel für Toleranz und Großmut, das seinesgleichen sucht.

Ganz im Geiste ihres Mannes hat Luise Freundlich verfügt, dass deutsche Nachwuchswissenschaftler, die ihr Talent und Engagement mit herausragenden Arbeiten nachgewiesen haben, gefördert werden. Bedeutende wissenschaftliche Leistungen - verbunden mit höchsten ethischen Grundsätzen - lautet der Anspruch der Stifterin an die jungen Wissenschaftler.

Bereits seit seiner ersten Vergabe im Jahr 1996 gehört der Freundlich-Preis zu den höchstdotierten medizinischen Nachwuchspreisen nicht nur in Deutschland. So hat er schon in kürzester Zeit ein außerordentliches Renommee als begehrte und hohe Auszeichnung für junge Wissenschaftler erlangt.

Das Thema des Forschungspreises wechselt jährlich und wird vom Vorstand der Stiftung in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat festgelegt. Auf Wunsch der Stifterin und ganz im Sinne ihres Mannes finden auch unkonventionelle Ideen und alternative Lösungsansätze dabei Berücksichtigung.